Adrian Grossenbacher, EnergieSchweiz, Bundesamt für Energie BFE
dipl. Ing. FH HLK (Heizung-Lüftung-Klima)
Das Programm EnergieSchweiz des Bundesamts für Energie BFE fördert im Gebäudebereich Massnahmen zur Energieeffizienz und zum Einsatz von erneuerbaren Energien. Die EnergieSchweiz-Projekte ergänzen als freiwillige Massnahmen die Anstrengungen der Kantone, welche für die Gesetzgebung und den Vollzug im Gebäudeenergiebereich zuständig sind.
Ziel
- Vermittlung einer Kurzinformation zur Energiestrategie 2050 des Bundes
- Darstellung von Werkzeugen und Instrumenten im Gebäudeenergiebereich
- Aufzeigen der finanziellen Fördermöglichkeiten in der Schweiz
- Verdoppelung der Erneuerungsrate von Gebäuden
Thema
Es gibt viele Gründe für eine neue Energiestrategie: Bevölkerungswachstum, die jahrzehntealte Energieinfrastruktur (Kraftwerke und Netze), Versorgungssicherheit, Wettbewerb im Strombereich, Klimawandel, Umweltproblematik und natürlich der Ausstieg aus der Kernenergie. Mit einem Anteil von rund 46 Prozent am inländischen Energieverbrauch spielt der Schweizer Gebäudepark eine Schlüsselrolle bei der Erreichung der Ziele der Energiestrategie 2050. Die Potenziale in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energie sind enorm. Die grösste Herausforderung im Gebäudebereich stellen die bestehenden Gebäude dar. Die Erneuerungsrate liegt hier bei ca. einem Prozent. Das heisst, es dauert 100 Jahre lang, bis jedes Gebäude einmal energetisch erneuert wird. Dies ist aber viel zu lange, wenn wir die Ziele der Energiestrategie 2050 ernsthaft umsetzen wollen, daher streben wir eine Verdoppelung dieser Erneuerungsrate an.
Die finanzielle Förderung bei der Gebäudeerneuerung ist häufig sehr gefragt. Die wichtigsten Möglichkeiten sowie weitere Werkzeuge lernen Sie während des Referats kennen.



