Frank Junker - ABG FRANKFURT Holding
Frank Junker, Jurist, Jahrgang 1957, verantwortet seit 1991 die Unternehmensführung, ist Vorsitzender der Geschäftsführung der ABG FRANKFURT HOLDING, dem Wohnungs- und Immobilienkonzern der Stadt Frankfurt am Main. Mit mehr als 50’000 Wohnungen bietet die ABG Wohnraum für fast ein Viertel der Frankfurter Bevölkerung sowie 30’000 sonstige Vermietungseinheiten an. Der modernen energetischen Ausstattung der Wohnungen sieht sich die ABG verpflichtet. Das Unternehmen ist im Bereich der Projektentwicklung tätig und erbringt Architekten- und Ingenieurleistungen für Dritte, wie z. B. die Fraport AG oder die Messe Frankfurt GmbH. Der Konzern versteht sich beispielsweise mit dem Bau von über 2000 Geschosswohnungen im Passivhausstandard und mit dem Bau eines Aktiv-Hauses als Schrittmacher der Energiewende und macht auch Angebote zum Carsharing.
Ziel
- Vermeidung von Energie durch Verbrauchsreduktion
- Wenn möglich, Einsatz regenerativer Energie
- Architektur und Energieeffizienz sind kein Widerspruch – ganz im Gegenteil
- Verantwortungsbewusstsein gegenüber nachfolgenden Generationen
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Handeln statt Abwarten
Thema
40 % der Energieverbräuche entfallen auf Gebäude. Deswegen ist es eine Pflicht der Immobilienwirtschaft, sich mit dem Thema Energieeffizienz und Klimaschutz proaktiv auseinanderzusetzen. Seit mehr als 14 Jahren baut die ABG FRANKFURT HOLDING ausschließlich Geschosswohnungen im Passivhausstandard und hat bislang über 2.000 Geschosswohnungen von der Sozialwohnung bis zur Eigentumswohnung in Frankfurt am Main und im Rhein-Main-Gebiet realisiert. Am Passivhaus führt kein Weg vorbei. Mit geringem finanziellen Mehraufwand ist dies für den Investor wirtschaftlich ohne weiteres umsetzbar, da die Mehrkosten durch höhere Erträge beim Verkauf oder der Miete kompensiert werden. Für den Mieter oder Wohnungseigentümer ergibt sich ein immenser Vorteil dadurch, dass die Betriebskosten und damit die zweite Miete nicht steigen und zudem auch noch ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird. Wenn zwischenzeitlich die ABG FRANKFURT HOLDING sogar Passivhauswohnungen vermietet, bei denen die Heizkosten nicht mehr abgerechnet werden, da die Erfassung und Abrechnung teurer ist als die Restenergie für die Beheizung der Wohnung, so hat sie sich gleichwohl der Aufgabenstellung gewidmet, in hochverdichteter innerstädtischer Lage ein Mehrfamilienhaus zu errichten, das mehr Energie erzeugt, als die Bewohnerinnen und Bewohner benötigen. Das ist eine zukunftsweisende Ausrichtung, die konsequent weiterzugehen ist.



